© WSVA, Oliver Dietze
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Vorstand




Simon Matzerath

Vorsitzender
Simon Matzerath M.A.
Landesdenkmalamt Saarland
Am Bergwerk Reden 11
66578 Schiffweiler 



Prof. Dr. habil. Gunther Schöbel

Stellvertretender Vorsitzender
Apl. Prof. Dr. Gunther Schöbel
Pfahlbaumuseum Unteruhldingen
Strandpromenade 6
88690 Uhldingen-Mühlhofen



Sarah Bruch

Schatzmeisterin 
Sarah Bruch B.A.
Landesdenkmalamt Saarland
Am Bergwerk Reden 11
66578 Schiffweiler



Dr. Sarah-Nelly Friedland, © rem, M. Schumann

Schriftführerin
Dr. Sarah-Nelly Friedland

Reiss-Engelhorn-Museen
D5, Museum Weltkulturen
68159 Mannheim



Dr. Andrea Zeeb-Lanz

Beisitzerin
Dr. Andrea Zeeb-Lanz
Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz
Direktion Landesarchäologie
Kleine Pfaffengasse 10
67346 Speyer



Dr. Birgit Heide

Beisitzerin 
Dr. Birgit Heide
Direktorin Landesmuseum Mainz
Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz
Große Bleiche 49-51
55116 Mainz



Prof. Dr. Michael Schmauder

Beisitzer
Prof. Dr. Michael Schmauder
Abteilungsleiter Bestandspflege und Sammlungserschließung
LVR-Landesmuseum Bonn
Colmantstr. 14 - 16
53115 Bonn



Martin Nadler, M.A.

Beisitzer
Martin Nadler M.A.
Kreisheimatpfleger für Archäologie
Neustadt a.d.Aisch - Bad Windsheim



Dr. Joachim Pechtl

Beisitzer
Dr. Joachim Pechtl
Universität Innsbruck
Institut für Archäologien
Innrain 52A
A-6020 Innsbruck



Dr. Liane Giemsch

Beisitzerin
Dr. Liane Giemsch
Jüdisches Museum Frankfurt
Bertha-Pappenheim-Platz 1
60311 Frankfurt am Main



Vertreterin des DASV (Dachverband Archäologischer Studierendenvertretungen e.V.), kooptierendes Mitglied des Vorstands des WSVA
Reyhan Filiz



Geschichte


Der West- und Süddeutsche Verband für Altertumsforschung e.V. entstand im Jahre 1900 aus dem Bedürfnis der Geschichtsvereine und Museen in Frankfurt am Main, Wiesbaden, Mainz, Worms, Darmstadt und Metz heraus, die regionalen Forschungen zusammenzufassen und von einer Institution koordinieren und strukturieren zu lassen. Dabei waren von Anfang an wissenschaftlicher Austausch und gegenseitige Hilfestellungen bei Forschungsvorhaben ein großes Desiderat.

Obwohl der Verband immer auch dem jeweiligen Zeitgeist unterworfen war bzw. sich von diesem in der Zeit des Nationalsozialismus abgrenzen musste, blieben diese Anliegen immer wichtige Bestandteile der Verbandsaktivitäten. Einen Überblick über die Geschichte des West- und Süddeutschen Verbandes für Altertumsforschung e.V. gibt der angefügte Artikel, der von Prof. em. Egon Schallmayer zum 100jährigen Bestehen des Vereins geschrieben und für die letzten Jahre ergänzt wurde. 
 

Geschichte des West- und Süddeutschen Verbandes für Altertumsforschung e.V. (pdf)

Geschichte der drei Altertumsverbände (pdf)



Ehrenkodex


Das Berufsfeld vor- und frühgeschichtlicher, provinzialrömischer und Mittelalter-ArchäologInnen hat in den letzten Jahren einen tiefgründigen Wandel erfahren. Neben die klassischen Berufszweige in Bodendenkmalpflege, Museen, Universitäten und anderen Forschungseinrichtungen sind Arbeitsplätze in Grabungsfirmen getreten, die in einigen Bundesländern inzwischen fast das größte Beschäftigungsfeld bieten. Die Ausbildung zum Grabungstechniker und Restaurator hat sich von der Lehre zur Fachhochschul- und Akademie- bzw. Universitätsausbildung verlagert. 

Gleichzeitig ist in der Öffentlichkeit in den letzten Jahren das Interesse an der Archäologie beträchtlich gestiegen, wie einschlägige Zeitungsartikel, Filme oder Internetforen zeigen. Deshalb geht es bei der Vermittlung archäologischer Sachverhalte und Ergebnisse nicht mehr nur um wissenschaftliche Diskurse, sondern auch um die Darstellung im Bildungs- und Freizeitbereich. Zusätzlich tragen die Ergebnisse der Forschungen in der Archäologie zur Förderung kultureller Identität bei. Die Finanzmittel aus Steuergeldern, seien es ständige Etatposten oder Drittmittel, wie z.B. von der DFG, sind zurückgegangen oder unterliegen einer schärferen Kontrolle. Stattdessen bilden zunehmend private und öffentliche Sponsorengelder sowie Zahlungen nach dem so genannten Verursacherprinzip die Grundlage der meisten Arbeiten. Als Probleme kommen noch Stellenkürzungspläne, Schließungen einschlägiger Universitätseinrichtungen und in einigen Bundesländern Umstrukturierungen in der Organisation der Bodendenkmalpflege bis hin zur Auflösung des gesamten Amtes dazu. 

Umgekehrt eröffnet das neue Bundesgesetz zum Schutz des archäologischen Erbes – auf der Basis der Konvention von La Valletta – neue Aufgaben und Pflichten. Die Einführung des so genannten Bachelorsystems nach der Bolognareform hat nicht nur Auswirkungen auf die Studiengänge an den Universitäten, sondern wird sich auch in Kürze auf dem Arbeitsmarkt bemerkbar machen. Das 2007 eingeführte Wissenschaftszeitvertragsgesetz (WissZeitVG) hat leider erhebliche negative Auswirkungen auf diejenigen KollegInnen, die mit zeitlich befristeten Verträge arbeiten.

Noch keine oder nur sehr geringe Auswirkungen hat bisher in Deutschland die Marktöffnung für Dienstleistungen innerhalb der EU gezeigt. 

Die berufstätigen Archäologen/innen sehen sich zunehmend Erfolgsdruck ausgesetzt, um den jeweiligen Geldgeber zufrieden zu stellen bzw. müssen in bisher nicht gekannter Art und Weise ihre Existenzberechtigung gegenüber ihrem Arbeitgeber nachweisen. Dies hat in der Vergangenheit zu einigen Vorkommnissen geführt, die den Belangen des Faches abträglich waren. Deshalb erscheint es angebracht, Verhaltensregeln aufzustellen, wie sie für andere Berufszweige teilweise schon seit Jahrhunderten (z.B. der Eid des Hippokrates bei den Medizinern) bestehen, die als Richtlinie für alle Archäologen/innen verbindlich sein sollten. 
 

Ehrenkodex des WSVA (pdf)



Satzung


Als sich 1900 der damals noch „Verband west- und süddeutscher Vereine für römisch-germanische Alterthumsforschung“ genannte Verein gründete, hatte er sich bereits zum Ziel gesetzt, die regionalen Institutionen zu fördern und ihre Interessen gegenüber Behörden zu vertreten. Zudem sollte die gemeinsame wissenschaftliche Zusammenarbeit vom Verband koordiniert werden. 

In den über 100 vergangenen Jahren blieben die Werte dieser erstformulierten Satzung bestehen, auch wenn sich der Verband 1996 als „West- und Süddeutscher Verband für Altertumsforschung e.V. – gemeinnütziger Verein“ – eintragen ließ und die Satzung mehrmals Veränderungen erfuhr. 

Mit der letzten Satzungsänderung 2007 trägt der Verein der Entwicklung in den letzten Jahren Rechnung, dass nicht mehr alle ArchäologInnen in Institutionen Arbeit finden, und manche Vereine auch aus Geldmangel oder aufgrund von Umstrukturierungen in Behörden die Mitgliedschaft aufgeben mussten;daher gibt es heute auch persönliche Mitglieder. 

Ebenso ist es uns ein Anliegen, den aus dem Berufsleben ausgeschiedenen ArchäologInnen und AltertumsforscherInnen weiterhin eine Zugehörigkeit durch eine persönliche Mitgliedschaft zu ermöglichen. 

Die Mitgliederversammlung vom 17.05.2007 hat die Änderung der Satzung in § 3 (Mitgliedschaft) beschlossen. 

Satzung (pdf)



Mission Statement


Zur Erreichung der in der Satzung beschriebenen Zwecke des Verbanes sind vorgesehen: